Zwischen Hamburg und Haiti

Zwischen Hamburg und Haiti

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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

Radio: NDR 2

Kategorien: Gesellschaft und Kultur

Hören Sie sich die letzte Folge an:

Eine Sendung von Tatiana Montik

Das Jahr 2020 mit der weltweiten Corona-Krise wurde für die ganze Welt zur ernsthaften Bestandsprobe. Der Tourismus, Georgiens wichtigste Einnahmequelle, erlebt große Einbußen. Die sonst immer vollen quirligen Cafés, Restaurants und Hotels sind auf eine erzwungene Pause gesetzt worden. Vom touristischen Aufschwung der letzten Jahre ist kaum ein Zeichen mehr zu spüren. Dazu kam noch der Krieg in Berg-Karabach, der Ende 2020 zwischen Armenien und Aserbaidschan mit neuer Kraft ausgebrochen war.


Auswirkungen des Krieges in Berg-Karabach auf Tiflis

Dieser Krieg in den beiden Nachbarstaaten Georgiens die Einwohner von Tiflis stark betroffen gemacht: Das Problem der nationalen Integrität ist für Georgien selbst das Schmerzthema Nr. 1, wurden doch Georgien im letzten Blitzkrieg mit Russland im August 2008 seine eigenen Gebiete, Abchasien und Südossetien, weggenommen. Das Problem der Flüchtlinge im eigenen Land kennt man hier deshalb nicht vom Hören-Sagen. Nicht nur haben sich die Einwohner von Tiflis Sorgen darum gemacht, welches Leid sich in ihren beiden Nachbarstaaten, Armenien und Aserbaidschan, ereignete und welche Konsequenzen dieser Krieg, einschließlich möglicher Flüchtlingsströme, haben könnte.


In der georgischen Hauptstadt Tiflis wie auch überall in Georgien haben Armenier und Aserbaidschaner seit Jahrhunderten friedlich neben- und miteinander gelebt, und viele von ihnen haben in den beiden Nachbarländern Verwandte. Wie haben die Tiflisser Armenier und Aserbaidschaner den Krieg in Berg-Karabach wahrgenommen? Tatjana Montik ist Tiflis gemischte armenisch-aserbaidschanischen Familien ausfindig gemacht und sie über den letzten Krieg in Karabach befragt.

Vorherige Folgen

  • 359 - Tiflis - Schmelztiegel der Nationen 
    Sun, 28 Feb 2021
  • 358 - Haiti-Classics: Wiener Kaffeehäuser, unsterbliche Tradition 
    Sun, 21 Feb 2021
  • 357 - Die letzten Dschungelnomaden auf Borneo 
    Sun, 21 Feb 2021
  • 356 - Rio de Janeiro ohne Karneval 
    Sun, 14 Feb 2021
  • 355 - Libanon - zwischen Hoffnung und Verzweiflung 
    Sun, 07 Feb 2021
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