Zusammenfassung der Episode
Die Anfeindungen, denen sich die Medien generell und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk insbesondere seit Jahren ausgesetzt sehen, nehmen zu. Die Lügenpresse-Rufe aus der Corona-Zeit hallen noch nach und die Vorwürfe von Hörerinnen und Zuschauern werden mehr, die politische Einseitigkeit im Programm erkennen wollen. Wie aber lässt sich Ausgewogenheit im Programm darstellen? Lässt sie sich gar messen? Damit beschäftigt sich ein Gutachten mehrerer Kommunikationswissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Ludwig-Maximilians-Universität München. In Auftrag gegeben wurde es von der BR-Intendantin Katja Wildermuth, veröffentlich wurde es im Mai dieses Jahres. Und fast zeitgleich hat der neu geschaffene Medienrat seine Arbeit aufgenommen. Er wurde von den Bundesländern im Zuge des neuen Medienstaatsvertrags geschaffen mit der Aufgabe, zu überprüfen, ob ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen. Also auch zu prüfen, ob sie ausgewogen sind. Auf den Münchner Medientagen hat…
Die Anfeindungen, denen sich die Medien generell und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk insbesondere seit Jahren ausgesetzt sehen, nehmen zu. Die Lügenpresse-Rufe aus der Corona-Zeit hallen noch nach und die Vorwürfe von Hörerinnen und Zuschauern werden mehr, die politische Einseitigkeit im Programm erkennen wollen. Wie aber lässt sich Ausgewogenheit im Programm darstellen? Lässt sie sich gar messen? Damit beschäftigt sich ein Gutachten mehrerer Kommunikationswissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Ludwig-Maximilians-Universität München. In Auftrag gegeben wurde es von der BR-Intendantin Katja Wildermuth, veröffentlich wurde es im Mai dieses Jahres. Und fast zeitgleich hat der neu geschaffene Medienrat seine Arbeit aufgenommen. Er wurde von den Bundesländern im Zuge des neuen Medienstaatsvertrags geschaffen mit der Aufgabe, zu überprüfen, ob ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen. Also auch zu prüfen, ob sie ausgewogen sind. Auf den Münchner Medientagen hat…
Folgen
Ist Ausgewogenheit im Journalismus messbar?
GehörtDie Anfeindungen, denen sich die Medien generell und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk insbesondere seit Jahren ausgesetzt sehen, nehmen zu. Die Lügenpresse-Rufe aus der Corona-Zeit hallen noch nach und die Vorwürfe von Hörerinnen und Zuschauern werden mehr, die politische Einseitigkeit im Programm erkennen wollen. Wie aber lässt sich Ausgewogenheit im Programm darstellen? Lässt sie sich gar messen? Damit beschäftigt sich ein Gutachten mehrerer Kommunikationswissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Ludwig-Maximilians-Universität München. In Auftrag gegeben wurde es von der BR-Intendantin Katja Wildermuth, veröffentlich wurde es im Mai dieses Jahres. Und fast zeitgleich hat der neu geschaffene Medienrat seine Arbeit aufgenommen. Er wurde von den Bundesländern im Zuge des neuen Medienstaatsvertrags geschaffen mit der Aufgabe, zu überprüfen, ob ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen. Also auch zu prüfen, ob sie ausgewogen sind. Auf den Münchner Medientagen hat…
tbd & die Medientage München: Wer erfindet den Journalismus neu?
GehörtEin neues journalistisches Format will die Medienlandschaft in Deutschland aufmischen: "tbd" ist aktuell unterwegs, um Menschen zuzuhören und neues Vertrauen in den Journalismus aufzubauen. Welche ersten Erkenntnisse liefert die Deutschlandtour? Welche Kritik haben die Gründerinnen an etablierten Medienhäusern? Und wo stößt das Konzept zumindest aktuell noch an seine Grenzen? Außerdem blicken wir auf die anstehenden Medientage München und klären, wie sich die Medienbranche weiterentwickelt hat, welche Erkenntnisse aus den Debatten des Vorjahres gereift sind und welche Impulse aus Projekten wie tbd für die deutsche journalistische Branche hervorgehen könnten. Marie Müller spricht in dieser Folge von BR24 Medien mit: - Ann-Kathrin Hipp, Mitgründerin von tbd. Vor tbd war Hipp beim Tagesspiegel und hat dort den Newsletter "Checkpoint" mit aufgebaut. - Prof. Alexandra Borchardt, Medienwissenschaftlerin & Senior Research Associate am Reuters Institute der Universität Oxford, Beraterin bei tbd und Speakerin auf den…
BR24 Medien Satire: der bessere politische Journalismus?
GehörtSatire ist mittlerweile fester Bestandteil im politischen Journalismus geworden. Extra 3 feierte dieses Jahr seinen 50. Geburtstag, Sendungen wie das ZDF Magazin Royale, die Heute Show oder quer bekommen immer wieder Rekord-Einschaltquoten.
BR24 Medien Satire: der bessere politische Journalismus?
GehörtSatire ist mittlerweile fester Bestandteil im politischen Journalismus geworden. Extra 3 feierte dieses Jahr seinen 50. Geburtstag, Sendungen wie das ZDF Magazin Royale, die Heute Show oder quer bekommen immer wieder Rekord-Einschaltquoten.
Zehn Jahre funk: Erfolgsstory oder gefährliche Plattform-Abhängigkeit?
GehörtMit ihrem Netzwerk funk wollen ARD und ZDF wieder junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren erreichen. Nach zehn Jahren ist klar, dass sie es geschafft haben: 79 Prozent der Zielgruppe nutzen funk-Inhalte.