Zusammenfassung der Episode
Diagnosen und vermeintliche Diagnosen begegnen Eltern heute gefühlt überall. Vor allem auf Social Media reichen manchmal schon fünf vermeintliche Anzeichen und plötzlich fragt man sich: Moment mal … trifft das nicht auch auf mein Kind zu? Aber wann wird aus „Mein Kind ist eben so“ tatsächlich etwas, bei dem wir genauer hinschauen sollten? Und wann suchen wir vielleicht nach einer Diagnose für Verhalten, das noch völlig im Rahmen kindlicher Entwicklung liegt? In dieser Folge sprechen Diplom-Kinderpsychologin Claudia und Journalistin Jana darüber, wie seriöse Diagnostik überhaupt funktioniert. Ihr erfahrt unter anderem, wo Eltern bei einem echten Verdacht überhaupt anfangen können, wie eine Diagnostik abläuft, ab welchem Alter genaueres Hinschauen sinnvoll sein kann und wie man mit einem Kind über eine Diagnose spricht, ohne ihm das Gefühl zu geben, mit ihm sei etwas „falsch“. Außerdem wird es ziemlich selbstkritisch: Suchen wir Eltern manchmal nach einer Erklärung, weil sie uns von der unangenehmeren Frage…
Diagnosen und vermeintliche Diagnosen begegnen Eltern heute gefühlt überall. Vor allem auf Social Media reichen manchmal schon fünf vermeintliche Anzeichen und plötzlich fragt man sich: Moment mal … trifft das nicht auch auf mein Kind zu? Aber wann wird aus „Mein Kind ist eben so“ tatsächlich etwas, bei dem wir genauer hinschauen sollten? Und wann suchen wir vielleicht nach einer Diagnose für Verhalten, das noch völlig im Rahmen kindlicher Entwicklung liegt? In dieser Folge sprechen Diplom-Kinderpsychologin Claudia und Journalistin Jana darüber, wie seriöse Diagnostik überhaupt funktioniert. Ihr erfahrt unter anderem, wo Eltern bei einem echten Verdacht überhaupt anfangen können, wie eine Diagnostik abläuft, ab welchem Alter genaueres Hinschauen sinnvoll sein kann und wie man mit einem Kind über eine Diagnose spricht, ohne ihm das Gefühl zu geben, mit ihm sei etwas „falsch“. Außerdem wird es ziemlich selbstkritisch: Suchen wir Eltern manchmal nach einer Erklärung, weil sie uns von der unangenehmeren Frage…
Folgen
#68 Ist das noch normal? Über Diagnosen bei Kindern
GehörtDiagnosen und vermeintliche Diagnosen begegnen Eltern heute gefühlt überall. Vor allem auf Social Media reichen manchmal schon fünf vermeintliche Anzeichen und plötzlich fragt man sich: Moment mal … trifft das nicht auch auf mein Kind zu? Aber wann wird aus „Mein Kind ist eben so“ tatsächlich etwas, bei dem wir genauer hinschauen sollten? Und wann suchen wir vielleicht nach einer Diagnose für Verhalten, das noch völlig im Rahmen kindlicher Entwicklung liegt? In dieser Folge sprechen Diplom-Kinderpsychologin Claudia und Journalistin Jana darüber, wie seriöse Diagnostik überhaupt funktioniert. Ihr erfahrt unter anderem, wo Eltern bei einem echten Verdacht überhaupt anfangen können, wie eine Diagnostik abläuft, ab welchem Alter genaueres Hinschauen sinnvoll sein kann und wie man mit einem Kind über eine Diagnose spricht, ohne ihm das Gefühl zu geben, mit ihm sei etwas „falsch“. Außerdem wird es ziemlich selbstkritisch: Suchen wir Eltern manchmal nach einer Erklärung, weil sie uns von der unangenehmeren Frage…
#67 Das zweite Baby – was diesmal alles anders ist mit Hebamme Sissi Rasche
GehörtBeim ersten Kind ist Schwangerschaft noch: müde? Ab aufs Sofa. Wochenbett? Ab ins Bett. Und wenn die Geburt losgeht? Dann fährt man eben los. Beim zweiten Kind ist da dann aber „leider“ noch… ein Kind. ;) Und genau deshalb haben wir uns für diese Folge jemanden eingeladen, der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wirklich aus allen Perspektiven kennt: Hebamme, vierfache Mama und Podcast-Kollegin Sissi Rasche. Sie hat weit über 500 Babys auf ihrem Weg in die Welt begleitet – und weiß ziemlich genau, an welchen Stellen die Theorie spätestens mit einem Kleinkind zu Hause an ihre Grenzen kommt. Claudia als Diplom-Kinderpsychologin, Jana als Mama und Sissi als Hebamme sprechen darüber, warum man sich schon in der zweiten Schwangerschaft viel früher ein Dorf bauen sollte und ob es den „perfekten“ Abstand zwischen Geschwistern aus körperlicher Sicht gibt. Und dann kommt das zweite Wochenbett: Werden Nachwehen wirklich mit jedem Kind schlimmer? Lieber möglichst schnell zurück ins eigene Bett oder noch ein paar…
Nachgefragt #5: Memories, Miteinander & Mitfahren
GehörtIn diesem „Nachgefragt“ beantworten wir wieder drei eurer Fragen – diesmal rund um Erinnerungen, Streit vor Kindern und ein Baby, das Autofahren ungefähr so entspannend findet wie eine Wurzelbehandlung. Kann sich ein zweijähriges Kind wirklich schon Wochen später an Erlebnisse erinnern, obwohl die autobiografische Erinnerung erst später entsteht? Was bleibt bei Kindern hängen, wenn Eltern vor ihnen streiten – und kann eine sichtbare Versöhnung helfen? Und leidet das Urvertrauen eines Babys, wenn es bei jeder Autofahrt weint, obwohl Mama und Papa alles versuchen? Claudia erklärt, warum Erinnern kein Schalter ist, der mit drei Jahren plötzlich umgelegt wird, weshalb unser Gehirn negative Erlebnisse besonders zuverlässig abspeichert und warum Konflikte vor Kindern nicht automatisch schlimm sind – solange sie auch erleben dürfen, wie man sich wieder verträgt. Außerdem sprechen wir über den Moro-Reflex, die richtige Position im Autositz und Janas derzeit wertvollsten Entspannungstipp: „The Happy Song“ von Imogen…
#66 Was bleibt für immer? Wie Kindheitserinnerungen entstehen
GehörtWarum erinnern wir uns an völlig unspektakuläre Nachmittage, einen bestimmten Geruch oder an Thomas Gottschalk (😂) – aber nicht an den aufwendig geplanten Familienausflug? In dieser Folge sprechen Claudia und Jana darüber, wie Kindheitserinnerungen entstehen, ab welchem Alter Kinder sich überhaupt autobiografisch erinnern können und was es mit der sogenannten infantilen Amnesie auf sich hat. Außerdem geht es um den elterlichen Wunsch, ganz besondere „Core Memories“ zu erschaffen – und warum ein normaler Dienstag, ein Quatschlied beim Zähneputzen oder ein Regenwurm auf dem Parkplatz am Ende viel eher im Gedächtnis bleiben könnte als der perfekt geplante Freizeitparkbesuch. Claudia erklärt, welche Rolle Gefühle, Wiederholungen, Familienrituale und gemeinsame Erzählungen spielen, warum Fotos sogar falsche Erinnerungen erzeugen können und wie Sätze wie „Du warst schon immer schüchtern“ das Bild prägen können, das ein Kind später von sich selbst hat. Und Jana erzählt sehr persönlich, warum sie inzwischen manche…
Nachgefragt #4: Stoppen, sichern & Selbstkontrolle
GehörtWas tun, wenn dein Kind ausgerechnet dann wegrennt, wenn ihr eigentlich gerade gehen wollt? Wie können schon kleine Kinder spielerisch Impulskontrolle lernen – und was, wenn das eigene Kind tatsächlich plötzlich alleine zur Haustür rausspaziert? In dieser kurzen Nachgefragt-Folge beantwortet Claudia drei eurer Fragen rund ums Weglaufen. Es geht um Übergänge, kleine Übungen für den Alltag und die wichtige Frage, wann Eltern die Umgebung unbedingt zusätzlich absichern sollten. Viel Spaß mit unserer kurzen Folge! [Hier findet ihr uns auf Instagram](https://www.instagram.com/diekinderdolmetscher.podcast/)