Zusammenfassung der Episode
Nach Frankreich randalieren jetzt auch in Mailand, Bologna und Bergamo junge Männer. Luca Steinmann erklärt, wer auf die Straße geht, warum das keine politischen Proteste sind und was das für Meloni bedeutet. In mehreren italienischen Städten haben am Samstag vor allem junge Männer randaliert, geplündert und sich mit der Polizei geschlagen. Die meisten seien zwischen 12 und 25 Jahre alt, hätten keine politischen Forderungen und verabredeten sich über WhatsApp und Telegram, sagt Luca Steinmann im Gespräch mit Vadim Derksen. Melonis neue Maßnahmen hält er für kleine Korrekturen; zugleich verliere sie Wähler an den früheren General Roberto Vannacci, der eine härtere Migrationspolitik fordert.
Nach Frankreich randalieren jetzt auch in Mailand, Bologna und Bergamo junge Männer. Luca Steinmann erklärt, wer auf die Straße geht, warum das keine politischen Proteste sind und was das für Meloni bedeutet. In mehreren italienischen Städten haben am Samstag vor allem junge Männer randaliert, geplündert und sich mit der Polizei geschlagen. Die meisten seien zwischen 12 und 25 Jahre alt, hätten keine politischen Forderungen und verabredeten sich über WhatsApp und Telegram, sagt Luca Steinmann im Gespräch mit Vadim Derksen. Melonis neue Maßnahmen hält er für kleine Korrekturen; zugleich verliere sie Wähler an den früheren General Roberto Vannacci, der eine härtere Migrationspolitik fordert.
Folgen
Krawall-Welle erreicht Italien: Was jetzt auf Meloni zukommt
GehörtNach Frankreich randalieren jetzt auch in Mailand, Bologna und Bergamo junge Männer. Luca Steinmann erklärt, wer auf die Straße geht, warum das keine politischen Proteste sind und was das für Meloni bedeutet. In mehreren italienischen Städten haben am Samstag vor allem junge Männer randaliert, geplündert und sich mit der Polizei geschlagen. Die meisten seien zwischen 12 und 25 Jahre alt, hätten keine politischen Forderungen und verabredeten sich über WhatsApp und Telegram, sagt Luca Steinmann im Gespräch mit Vadim Derksen. Melonis neue Maßnahmen hält er für kleine Korrekturen; zugleich verliere sie Wähler an den früheren General Roberto Vannacci, der eine härtere Migrationspolitik fordert.
Freibrief für Linksextreme: Wie die Polizei den Angriff auf JF-Reporter bewertet
GehörtLena und Vadim Derksen über den Angriff auf das JF-Team beim AfD-Parteitag: was die Polizei daraus gemacht hat, warum Lena von einer Herabstufung spricht und was seit Juli passiert ist. Die Thüringer Polizei hat den Angriff auf Vadim Derksen und Lena am Rande des AfD-Bundesparteitags in Erfurt nicht als links motivierte Straftat gewertet. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Ringo Mühlmann hervor. Am 4. Juli hatten Demonstranten aus einer Blockade des Bündnisses „Widersetzen“ heraus die beiden angegriffen und Derksen das Handy abgenommen. Gezählt wird laut der Antwort nur der Diebstahl des Telefons. Von 94 Straftaten am Parteitagswochenende ordnete die Polizei zwölf als links motiviert ein, Festnahmen gab es keine. Im Gespräch mit Derksen sagt Lena, wenn das keine linksextreme Straftat gewesen sei, wisse sie nicht, was es sonst sein solle. Seit ihrer Aussage bei der Polizei sei nichts passiert.
Frankreich in Flammen: Jetzt muss der Ausnahmezustand her | Nicolas Conquer
GehörtNicolas Conquer lebt in Paris und erlebt die Krawalle aus der Nähe. Bei Vadim Derksen sagt er, wer hinter der Gewalt steckt, warum Macron zu schwach reagiert und wem das am Ende nützt. Nach den schweren Ausschreitungen am Rand der landesweiten Proteste in Frankreich hat der französisch-amerikanische Publizist Nicolas Conquer der Regierung von Präsident Emmanuel Macron Schwäche vorgeworfen. Im Gespräch mit Vadim Derksen sagte Conquer am 19. Oktober, Täter seien vor allem linksextreme Gruppen, die Partei der radikalen Linken trage eine Mitverantwortung. Macrons Fernsehansprache vom Sonntag nannte er „total, total, total schwach“. Conquer erwartet, dass der Rassemblement National von Marine Le Pen gestärkt aus der Krise hervorgeht, und fordert harte Strafen und den Ausnahmezustand. Conquer ist Sprecher der Republicans Overseas France und trat 2024 für das Bündnis von Éric Ciotti mit dem Rassemblement National bei der Parlamentswahl an.
Dammbruch in Berlin: Patzelt bringt Verbot der Linken ins Spiel
GehörtWerner Patzelt über das Linksbündnis in Berlin: warum er die Linke behandeln würde wie die AfD, was die CDU daraus lernen muss und weshalb er vom Plan der Jungen Union abrät. Linke, Grüne und SPD haben in Berlin ihre Sondierungen abgeschlossen. Die Linke wurde bei der Wahl am 20. September stärkste Partei, ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp könnte die erste Regierende Bürgermeisterin der Linken werden. Grüne und SPD entscheiden am 19. Oktober über Koalitionsverhandlungen, die Linke am 31. Oktober. Im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT sagt der Politikwissenschaftler Werner Patzelt, eine Linksregierung sei hinzunehmen, wenn die Berliner sie wollten. Halte man die Linke für extremistisch, müsse man aber wie bei der AfD ein Verbotsverfahren erwägen, nach dem Prinzip „gleiches Recht für alle“. Die Union müsse sich entscheiden, ob sie mit linker oder mit rechter Politik regieren wolle. Eine rechte Alternative gehe „nur gemeinsam mit der AfD“. Die Forderung der Jungen Union, Berlin von Geheimdienstinformationen…
Machtkampf ums älteste Christenland: USA machen Milliarden-Deals | Florian Werner
GehörtSchulkinder beten auf dem Schulweg, Familien küssen die Kirche: JF-Redakteur Florian Werner hat das sechs Tage lang in Armenien erlebt. Er erzählt Lorenz Bien, was Konservative dort so fasziniert. Werner hat in Armenien das „Armenia Prayer Breakfast“ besucht, eine christliche Konferenz nach amerikanischem Vorbild mit Gästen aus rund 30 Ländern. Armenien gilt als erstes christliches Land der Welt; der Glaube gehöre dort zum Alltag, sagt Werner, obwohl viele Menschen arm seien und das Land zwei Kriege gegen Aserbaidschan verloren habe. Westliche Konservative und Amerikaner seien „von diesem uralten christlichen Armenien fasziniert“.