Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity

Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
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Zusammenfassung der Episode

Ein grauer Himmel, dunkle Silhouetten, eine Möwe im Abflug. Eigentlich ein Foto, bei dem man technisch einiges bemängeln könnte. Und trotzdem entdecken wir darin etwas, das uns begeistert. Anhand einer analogen Schwarz-Weiß-Aufnahme von Christian Ege sprechen wir darüber, warum gerade das, was ein Foto nicht zeigt, seine besondere Wirkung ausmachen kann. Warum fehlende Details unsere Fantasie anregen, eine leichte Schräglage plötzlich zur Stimmung passt und ein flüchtiger Augenblick wichtiger sein kann als die perfekte Belichtung. Dabei stellen wir fest, wie sehr sich unser eigener Blick auf Fotografien verändert hat. Bilder, die wir früher vielleicht aussortiert hätten, erzählen uns heute Geschichten. Und selbst das vermeintlich schlechte Licht eines trüben Herbsttages kann plötzlich Lust darauf machen, mit der Kamera loszuziehen. Eine Folge über das, was wir in Bildern entdecken, wenn wir aufhören, nur nach Fehlern zu suchen.

Folgen

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522 - Wir sprechen über das Foto "Die Imperia" von Christian Ege

Ein grauer Himmel, dunkle Silhouetten, eine Möwe im Abflug. Eigentlich ein Foto, bei dem man technisch einiges bemängeln könnte. Und trotzdem entdecken wir darin etwas, das uns begeistert. Anhand einer analogen Schwarz-Weiß-Aufnahme von Christian Ege sprechen wir darüber, warum gerade das, was ein Foto nicht zeigt, seine besondere Wirkung ausmachen kann. Warum fehlende Details unsere Fantasie anregen, eine leichte Schräglage plötzlich zur Stimmung passt und ein flüchtiger Augenblick wichtiger sein kann als die perfekte Belichtung. Dabei stellen wir fest, wie sehr sich unser eigener Blick auf Fotografien verändert hat. Bilder, die wir früher vielleicht aussortiert hätten, erzählen uns heute Geschichten. Und selbst das vermeintlich schlechte Licht eines trüben Herbsttages kann plötzlich Lust darauf machen, mit der Kamera loszuziehen. Eine Folge über das, was wir in Bildern entdecken, wenn wir aufhören, nur nach Fehlern zu suchen.

25 Okt. 2026
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521 - Warum wollen plötzlich alle wieder schlechtere Kameras?

Eine fast 20 Jahre alte Canon 5D bekommt plötzlich neue Filmsimulationen, die Fujifilm X-Half begeistert ausgerechnet damit, dass sie uns weniger Kontrolle über unsere Fotos gibt, und Kameras, die technisch längst überholt sind, werden wieder interessant. Was ist da eigentlich los? Ausgehend von unseren Urlaubserlebnissen sprechen wir über eine Entwicklung, die uns zunehmend auffällt: Offenbar verändert sich gerade, was wir von unseren Kameras erwarten. Dabei stellen wir fest, dass wir selbst ziemlich unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was Fotografieren heute angenehm macht. Während Falk begeistert davon erzählt, ein Foto erst viel später sehen zu können, möchte Lars seine Bilder am liebsten sofort fertig haben. Und trotzdem steckt hinter beiden Wünschen vielleicht derselbe Gedanke. Wir fragen uns, warum freiwillige Einschränkungen plötzlich attraktiv werden, ob der Drang nach immer neuer Ausrüstung tatsächlich nachlässt und weshalb eine alte Kamera heute möglicherweise interessanter sein kann als…

21 Okt. 2026
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520 - Vergiss, was wir Dir über Fotografie beigebracht haben!

Was würden wir einem Anfänger in der Fotografie heute auf keinen Fall mehr raten? Und wie viele der vermeintlichen Wahrheiten, die wir über Jahre weitergegeben haben, würden wir inzwischen selbst infrage stellen? In dieser Sonntagsfolge schauen wir auf unsere eigenen fotografischen Anfänge zurück und stellen fest, wie sehr sich unser Blick auf die Fotografie verändert hat. Früher ging es oft um die richtige Technik, den manuellen Modus, die perfekte Belichtung und klare Regeln. Heute fragen wir uns viel häufiger, was ein Foto eigentlich mit uns macht. Wir sprechen darüber, warum technische Perfektion nicht automatisch zu bedeutungsvollen Bildern führt, weshalb wir manche unserer früheren Fotos heute kaum noch zeigen würden und warum es vielleicht sinnvoller ist, erst einmal neugierig zu fotografieren, statt alles richtig machen zu wollen. Dabei geht es nicht nur um Anfänger, sondern auch um uns selbst. Um die Bereitschaft, alte Überzeugungen loszulassen, andere fotografische Wege zu akzeptieren und zu…

18 Okt. 2026
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519 - Nie wieder eine neue Kamera – wärst Du glücklicher?

**Was wäre, wenn Du Dich für den Rest Deines Lebens auf eine einzige Kamera festlegen müsstest?** Keine Neuanschaffungen, keine Alternativen, kein Wechsel mehr. Welche Kamera würdest Du wählen – und was sagt diese Entscheidung darüber aus, warum Du eigentlich fotografierst? Ausgehend von Falks neuester analoger Errungenschaft stellen wir uns genau dieser Frage. Und stellen ziemlich schnell fest, dass unsere Antworten kaum unterschiedlicher sein könnten. Während Falk von einer analogen Hasselblad träumt, die ihn zu wenigen, besonders intensiven Aufnahmen führt, würde Lars lieber bei einer kleinen, flexiblen Digitalkamera bleiben, mit der er seinen Alltag entdecken und spontane Momente festhalten kann. Doch hinter dieser scheinbar einfachen Kamerafrage steckt viel mehr. Geht es uns beim Fotografieren darum, Erinnerungen zu bewahren, die Welt bewusster wahrzunehmen oder einen Zustand zu erreichen, in dem wir ganz bei uns selbst sind? Brauchen wir technische Einschränkungen, um langsamer und achtsamer zu…

14 Okt. 2026
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518 - Nebel, Herbst und ein verdächtig scharfer Mond

Ein Mondfoto vom Smartphone, das aussieht, als wäre es mit einem Supertele aufgenommen, bringt Falk und Lars zu einer Grundsatzfrage: Wie viel Rechnerei darf in einem Foto stecken, bevor es etwas anderes ist? Die beiden gehen die Stufen durch. Der Film bildet Licht ab, der digitale Sensor misst es und übersetzt es in Zahlen, und inzwischen setzt eine KI aus den Rohdaten das Bild erst zusammen. An einer Stelle kippt das Ganze in eine Neuinterpretation, etwa wenn man ein Foto durch ChatGPT schickt, und dann liegt die Frage nahe, ob das eigene Foto danach noch existiert. Lars fragt außerdem, was es mit einer Community macht, wenn jedes besonders gelungene Bild unter KI-Verdacht gerät, und wie weit sich die Entstehung eines Bildes aus der Ferne überhaupt beurteilen lässt. Eine Antwort darauf, wo die Grenze verläuft, gibt es in dieser Folge nicht, wohl aber den Gedanken, dass jede und jeder sie für sich selbst ziehen muss. Setz Dich gern zu uns, wenn Du Deine eigene Grenze noch suchst.

11 Okt. 2026