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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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Zusammenfassung der Episode

Der ehemalige US-Korrespondent Christian Weissflog reflektiert über seine Zeit in Washington D.C. während der Trump-Ära und beschreibt die intensive Atmosphäre sowie die Politisierung der Justiz. Er beleuchtet den tiefen gesellschaftlichen Wandel und die zunehmende Polarisierung in den USA. Zudem thematisiert das Gespräch die politische Unzufriedenheit innerhalb der demokratischen Wählerschaft, etwa durch Themen wie Migrationspolitik und den Gaza-Krieg. Abschließend werden die Herausforderungen für die Pressefreiheit sowie Weissflogs Rückkehr in die Schweiz besprochen.

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Highlights

Also es war ja eigentlich eine filmreife Zeit. Hollywood hätte sich nicht besser ausdenken können.

00:03:01 · Der Sprecher beschreibt die außergewöhnliche und dramatische Intensität der politischen Ereignisse in den USA.

Da wurde ausgemistet und teilweise dann auch bei Einstellungen wurden auch Leute sehr nach ideologischen Fragen befragt, dass man auch eher Also Trump-Anhänger dann auch. Also die Politisierung der Justiz vor allem.

00:05:15 · Christian Weissflog erläutert die Auswirkungen von personellen Veränderungen im Justizministerium unter Trump.

Aber eine Frau hat auch gesagt, also ich halte ihn für einen Idioten, aber ich werde trotzdem für ihn stimmen.

00:12:20 · Ein Zitat aus einer Begegnung in Ohio, das die tiefe Loyalität der Trump-Wählerschaft trotz persönlicher Abneigung illustriert.

Egal, mag Trump gewinnen oder so, schlimmer kann es nicht kommen.

00:16:28 · Eine Palästinenserin in Dearborn drückt ihre tiefe Enttäuschung über die aktuelle Politik der Demokraten aus.

Die amerikanische Präsidentschaftswahl ist einfach immer die Wahl des geringeren Übels am Ende.

00:16:52 · Der Sprecher beschreibt die daraus resultierende politische Lage im US-Zweiparteiensystem.

Folgen

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USA-Korrespondent Christian Weisflog: «Hollywood hätte es sich nicht besser ausdenken können»

Der ehemalige US-Korrespondent Christian Weissflog reflektiert über seine Zeit in Washington D.C. während der Trump-Ära und beschreibt die intensive Atmosphäre sowie die Politisierung der Justiz. Er beleuchtet den tiefen gesellschaftlichen Wandel und die zunehmende Polarisierung in den USA. Zudem thematisiert das Gespräch die politische Unzufriedenheit innerhalb der demokratischen Wählerschaft, etwa durch Themen wie Migrationspolitik und den Gaza-Krieg. Abschließend werden die Herausforderungen für die Pressefreiheit sowie Weissflogs Rückkehr in die Schweiz besprochen.

22 Aug. 2026
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ADHS oder nicht? Wenn Praktikanten allein entscheiden

Diese investigative Reportage von NZZ am Sonntag untersucht die Qualität der ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen an der Universitätspsychiatrischen Klinik (UPK) Basel. Basierend auf Recherchen von Caroline Edrich werden Vorwürfe laut, dass Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen ihrer Ausbildung weitgehend eigenständig Diagnosen gestellt haben, ohne dass eine hinreichende fachliche Supervision durch erfahrene Psychiater gewährleistet war. Die Recherche beleuchtet die medizinischen und rechtlichen Risiken solcher Verfahren, insbesondere den hohen Interpretationsspielraum bei standardisierten Fragebögen und die Gefahr von Fehldiagnosen. Während Kliniken in Bern und Zürich solche Praktiken ablehnen, zeigt der Bericht auf, dass der Einsatz von Personen in Ausbildung in der Psychiatrie durchaus verbreitet ist. Die Untersuchung hat mittlerweile eine externe Prüfung der UPK Basel zur Folge.

21 Aug. 2026
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Wildberries: Warum die Ukraine das russische Amazon angreift

In dieser Episode von NZZ Akzent analysiert Marlin Üller gemeinsam mit dem Korrespondenten Volker Papst die gezielten ukrainischen Drohnenangriffe auf Wildberries, den größten Online-Händler Russlands. Die Serie von Angriffen auf Logistikzentren in der Nähe von Moskau zielt darauf ab, der russischen Wirtschaft massiven Schaden zuzufügen und die Folgen des Krieges direkt in die russische Bevölkerung zu tragen. Das Gespräch beleuchtet die enorme wirtschaftliche Bedeutung von Wildberries für den russischen Binnenhandel sowie die völkerrechtliche Komplexität der Angriffe auf ein Unternehmen, das auch militärische Güter transportiert. Zudem werden die existenziellen Folgen für die Händler, die Strategien zur Umgehung von Sanktionen durch Parallelimporte und die zunehmende Verwundbarkeit der russischen Infrastruktur gegenüber Drohnenkampagnen thematisiert.

20 Aug. 2026
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Die Huthi greifen wieder an: Was bedeutet das für den Jemen?

Die Episode analysiert die zunehmende militärische Aggression der Houthi-Miliz im Jemen und deren Auswirkungen auf die regionale Stabilität. Im Fokus stehen die Angriffe auf internationale Handelsschiffe im Roten Meer sowie die Drohnenattacken auf die Infrastruktur Saudi-Arabiens, die eine drohende Eskalation des jahrelang eingefrorenen Bürgerkriegs signalisieren. Der Nahost-Korrespondent Reward Hofer erläutert die geopolitischen Verflechtungen zwischen den Houthi, dem Iran und Saudi-Arabien sowie die wirtschaftlichen Folgen der Blockaden wichtiger Schifffahrtsrouten wie der Straße von Hormuz. Zudem wird die humanitäre Lage im Jemen beleuchtet, die durch extreme Armut und Nahrungsmittelknappheit geprägt ist. Die Diskussion beleuchtet, warum Saudi-Arabien bisherige militärische Reaktionen zurückhält und inwiefern die Interessen der Houthi mit der iranischen Strategie zur Erhöhung des Drucks auf die USA korrespondieren.

19 Aug. 2026
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Türkei: Kann die neue Partei Yeni Erdogan gefährlich werden?

Die Episode thematisiert die politische Neuausrichtung in der Türkei durch den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Özgür Özel. Nach seiner gerichtlichen Absetzung und dem Vorwurf politisch motivierter Manipulationen gründete Özel die neue Jeni-Party, um als starke Oppositionskraft gegen Präsident Erdogan anzutreten. Die Berichterstattung beleuchtet den rasanten Aufstieg der neuen Partei, die bereits zahlreiche Abgeordnete und Bürgermeister anziehen konnte. Neben dem strategischen Fokus auf wirtschaftliche Probleme wie Inflation und Lebenshaltungskosten werden auch die massiven Hürden analysiert. Dazu gehören bürokratische Auflagen, fehlende staatliche Finanzierung sowie die Gefahr staatlicher Repression und juristischer Einschüchterung durch das Erdogan-Regime. Die Analyse untersucht, ob die Jeni-Party es schaffen kann, ein breites Wählerspektrum jenseits der traditionellen CHP-Basis zu mobilisieren.

18 Aug. 2026