Zusammenfassung der Episode
Styropor quietscht in der Denkwerkstatt, weil Ben ein neues Glas fürs Regal auspackt, und Pia rollen sich die Zehennägel hoch. Auf ihrem Arm stehen die Härchen stramm wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch woher weiß der Arm von einem Geräusch, das nur in den Ohren war? Warum kriegen wir Gänsehaut, bei Kälte, bei einem Schreck und sogar bei einem schönen Lied? Ben hält die Härchen für winzige Antennen, Pia tippt auf Schutz vor Gefahr. An der Tafel zeichnet Ben ein Härchen, schräg wie ein Grashalm, mit einem eigenen Muskel daran. Alle versuchen, Gänsehaut nur mit Gedankenkraft zu machen, und Bens Kopf wird knallrot. Eine Katze wird zum Fellmonster, ein Stachelschwein trägt eine Frisur, die man lieber nicht kämmt, und Pia rächt sich mit einer leeren Papiertüte fürs Styropor. Dann reisen die beiden nach Lappland, in einen Winter mit minus 25 Grad. Der Schnee quietscht, auf einem Fichtenzweig sitzt eine Meise, kugelrund wie ein Tennisball mit Schnabel, und zwischen den Bäumen klicken Rentiere. Zurück in der…
Styropor quietscht in der Denkwerkstatt, weil Ben ein neues Glas fürs Regal auspackt, und Pia rollen sich die Zehennägel hoch. Auf ihrem Arm stehen die Härchen stramm wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch woher weiß der Arm von einem Geräusch, das nur in den Ohren war? Warum kriegen wir Gänsehaut, bei Kälte, bei einem Schreck und sogar bei einem schönen Lied? Ben hält die Härchen für winzige Antennen, Pia tippt auf Schutz vor Gefahr. An der Tafel zeichnet Ben ein Härchen, schräg wie ein Grashalm, mit einem eigenen Muskel daran. Alle versuchen, Gänsehaut nur mit Gedankenkraft zu machen, und Bens Kopf wird knallrot. Eine Katze wird zum Fellmonster, ein Stachelschwein trägt eine Frisur, die man lieber nicht kämmt, und Pia rächt sich mit einer leeren Papiertüte fürs Styropor. Dann reisen die beiden nach Lappland, in einen Winter mit minus 25 Grad. Der Schnee quietscht, auf einem Fichtenzweig sitzt eine Meise, kugelrund wie ein Tennisball mit Schnabel, und zwischen den Bäumen klicken Rentiere. Zurück in der…
Folgen
Gänsehaut ohne Gans
GehörtStyropor quietscht in der Denkwerkstatt, weil Ben ein neues Glas fürs Regal auspackt, und Pia rollen sich die Zehennägel hoch. Auf ihrem Arm stehen die Härchen stramm wie die Borsten einer Zahnbürste. Doch woher weiß der Arm von einem Geräusch, das nur in den Ohren war? Warum kriegen wir Gänsehaut, bei Kälte, bei einem Schreck und sogar bei einem schönen Lied? Ben hält die Härchen für winzige Antennen, Pia tippt auf Schutz vor Gefahr. An der Tafel zeichnet Ben ein Härchen, schräg wie ein Grashalm, mit einem eigenen Muskel daran. Alle versuchen, Gänsehaut nur mit Gedankenkraft zu machen, und Bens Kopf wird knallrot. Eine Katze wird zum Fellmonster, ein Stachelschwein trägt eine Frisur, die man lieber nicht kämmt, und Pia rächt sich mit einer leeren Papiertüte fürs Styropor. Dann reisen die beiden nach Lappland, in einen Winter mit minus 25 Grad. Der Schnee quietscht, auf einem Fichtenzweig sitzt eine Meise, kugelrund wie ein Tennisball mit Schnabel, und zwischen den Bäumen klicken Rentiere. Zurück in der…
Können Pflanzen fühlen?
GehörtBen säuselt seiner Mimose Mimi Komplimente zu, streichelt sie, und prompt klappt sie alle Blätter zusammen. Pia erwischt ihn beim Pflanzenflüstern und fragt, ob es Mimi vielleicht wehgetan hat. Kann eine Pflanze überhaupt etwas fühlen? Ben glaubt, dass Pflanzen alles merken und hinter unserem Rücken über uns tuscheln. Pia meint, für richtiges Fühlen brauche man ein Gehirn. In Gummistiefeln stapfen die beiden durch ein Moor in North und South Carolina. Zwischen hohen Kiefern duftet es nach Harz, der nasse Sand schmatzt, und am Boden sitzen kleine grüne Mäulchen mit Borsten wie Wimpern. Eine Ameise krabbelt hinein und stupst ein Härchen an, doch die Falle bleibt offen. Ben will die Venusfliegenfalle wegen Etikettenschwindel umtaufen. Zurück in der Werkstatt wird jede Hand zur Falle und jeder Zeigefinger zur Ameise. Mimis Blättchen klappen zusammen wie kleine Bücher, und Pia prüft mit ihrer unsichtbaren Lupe, was Tomaten mit Kopfhörern über das Reden mit Pflanzen verraten. Ben schmiert sich extra viel Senf aufs…
Bist du wirklich wach?
GehörtPia schläft mit dem Kopf auf einem Bücherstapel und murmelt, die Bücher sollen bloß nicht wegflattern. Als neben ihr ein dicker Wälzer vom Tisch rutscht, schreckt sie hoch. Eben war sie noch in einer riesigen Bibliothek, und dort hat Ben einen Witz erzählt, über den sie wirklich lachen musste. Spätestens da hätte sie es merken müssen. Aber woher weiß man eigentlich, dass man nicht träumt? Ben ist sicher: Träume sind schwarz-weiß. Pia würde sich lieber kneifen. Also reisen die beiden in Gedanken zurück in Pias Traumbibliothek, diesmal als Forscher. Es riecht nach altem Papier, unter der Decke flattern Bücher wie Tauben, mitten im Saal plätschert ein Springbrunnen. Ben schnappt sich ein Buch über Schnecken, und beim zweiten Hinschauen steht ein ganz anderer Titel darauf. Pias unsichtbare Lupe ist hier plötzlich sichtbar und so groß wie eine Bratpfanne. Zurück in der Werkstatt erzählt Ben von einem 8-jährigen Jungen, dessen Augen im Schlaf hin und her flitzten, und von einem Träumer, der mitten im Traum eine…
Unendlich plus eins
Gehört"Unendlich plus einen!", ruft Ben und erklärt sich zum Pfannkuchenweltmeister. Pia hat gerade unendlich viele Pfannkuchen mit Zimt und Zucker angekündigt und findet, da passe kein einziger mehr drauf. So landen die beiden bei ihrer großen Frage: Wie groß ist unendlich? Ben hält es für die allergrößte Zahl, die am Ende vom Zahlenstrahl Wache steht. Pia denkt eher an das Gefühl auf einer langen Autofahrt. An der Tafel will Ben einen Googol aufschreiben, eine Eins mit 100 Nullen, und hat schon nach 28 Nullen einen lahmen Arm. Den Namen der Zahl hat sich ein 9-jähriger Junge namens Milton ausgedacht. Pia zückt ihre unsichtbare Lupe, alle malen eine liegende Acht in die Luft, und Ben glaubt, die Acht habe sich bloß hingelegt, weil Zählen so anstrengend ist. Dann checken die beiden in einem ausgedachten Hotel mit unendlich vielen Zimmern ein: Marmorboden, Drehtür, Duft nach frischen Handtüchern und ein Flur, der nie aufhört. Ben spielt den Empfangschef, Pia klingelt vornehm mit Koffer in der Hand, doch jedes…
Lügen haben kurze Federn
GehörtAuf Bens Pullover liegen genau dieselben Krümel wie in der leeren Keksdose, und trotzdem schiebt er alles auf eine sehr hungrige Maus. Pia glaubt ihm kein Wort. Ertappt stellt Ben die Frage, um die sich alles dreht: Könnte eine echte Maus so schwindeln wie er? Können Tiere überhaupt lügen? Zuerst klären die beiden, was eine Lüge eigentlich ist und warum ein Märchen keine ist. Ben stellt Pia ganz einfache Fragen, und sie soll so schnell wie möglich falsch antworten. Bei der Kuh rutscht ihr beinahe ein „Muh“ heraus. Dann zückt Pia ihre unsichtbare Lupe und prüft den berühmten Schuldblick von Hunden: Ohren nach hinten, Kopf nach unten, daneben ein zerfetztes Sofakissen. Die Gedankenreise führt in die Kalahari: roter Sand, ein Dornenbaum, eine Bande buddelnder Erdmännchen und ein Wachposten auf dem Hügel. Oben im Baum sitzt ein schwarzer Vogel mit roten Augen und hat eine dicke Larve im Blick. Zurück in der Werkstatt spielt ein kleiner Vogel Theater wie ein Fußballer im Strafraum, und an der Tafel warten zwei…