Zusammenfassung der Episode
Auf der Ebene von Tapia, fast 3.000 Meter hoch in den Anden, späht Alexander von Humboldt durch ein Fernrohr und entdeckt schwarze Felsgrate im Schnee des Chimborazo. Es ist Juni 1802, sein Fuß ist entzündet, und sein Freund Aimé Bonpland fragt sich, was ein Botaniker im ewigen Schnee soll. Der junge Carlos Montúfar aus Quito dagegen will diesmal ganz hinauf. Im Gepäck liegt ein langer Holzkasten mit einem Barometer, einer Glasröhre voller Quecksilber. Je höher man steigt, desto tiefer sinkt es, und so begleitet die Frage „Wie tief steht das Quecksilber?“ den ganzen Aufstieg. Ben und Pia wollen wissen, wie man im dichten Nebel überhaupt merkt, wie hoch man gerade ist. Am Schneerand fängt Bonpland einen Schmetterling, den der Wind aus den warmen Tälern heraufgeweht hat. Auf dem Grat findet er eine gelbe Flechte, die aussieht wie eine winzige Landkarte. Irgendwann bleiben die einheimischen Männer zurück, nur ein Bauer aus San Juan trägt das Glasrohr weiter, weil er hier oben niemanden allein lässt. Der Grat…
Auf der Ebene von Tapia, fast 3.000 Meter hoch in den Anden, späht Alexander von Humboldt durch ein Fernrohr und entdeckt schwarze Felsgrate im Schnee des Chimborazo. Es ist Juni 1802, sein Fuß ist entzündet, und sein Freund Aimé Bonpland fragt sich, was ein Botaniker im ewigen Schnee soll. Der junge Carlos Montúfar aus Quito dagegen will diesmal ganz hinauf. Im Gepäck liegt ein langer Holzkasten mit einem Barometer, einer Glasröhre voller Quecksilber. Je höher man steigt, desto tiefer sinkt es, und so begleitet die Frage „Wie tief steht das Quecksilber?“ den ganzen Aufstieg. Ben und Pia wollen wissen, wie man im dichten Nebel überhaupt merkt, wie hoch man gerade ist. Am Schneerand fängt Bonpland einen Schmetterling, den der Wind aus den warmen Tälern heraufgeweht hat. Auf dem Grat findet er eine gelbe Flechte, die aussieht wie eine winzige Landkarte. Irgendwann bleiben die einheimischen Männer zurück, nur ein Bauer aus San Juan trägt das Glasrohr weiter, weil er hier oben niemanden allein lässt. Der Grat…
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Quecksilber im Nebel
GehörtAuf der Ebene von Tapia, fast 3.000 Meter hoch in den Anden, späht Alexander von Humboldt durch ein Fernrohr und entdeckt schwarze Felsgrate im Schnee des Chimborazo. Es ist Juni 1802, sein Fuß ist entzündet, und sein Freund Aimé Bonpland fragt sich, was ein Botaniker im ewigen Schnee soll. Der junge Carlos Montúfar aus Quito dagegen will diesmal ganz hinauf. Im Gepäck liegt ein langer Holzkasten mit einem Barometer, einer Glasröhre voller Quecksilber. Je höher man steigt, desto tiefer sinkt es, und so begleitet die Frage „Wie tief steht das Quecksilber?“ den ganzen Aufstieg. Ben und Pia wollen wissen, wie man im dichten Nebel überhaupt merkt, wie hoch man gerade ist. Am Schneerand fängt Bonpland einen Schmetterling, den der Wind aus den warmen Tälern heraufgeweht hat. Auf dem Grat findet er eine gelbe Flechte, die aussieht wie eine winzige Landkarte. Irgendwann bleiben die einheimischen Männer zurück, nur ein Bauer aus San Juan trägt das Glasrohr weiter, weil er hier oben niemanden allein lässt. Der Grat…