War mal! Wahre Geschichte für Kinder

War mal! Wahre Geschichte für Kinder

Alexander von Humboldt steht hoch oben in den Anden. Um ihn herum zieht Nebel auf, und in seinem Gepäck steckt eine zerbrechliche Glasröhre voller Quecksilber. Bei „War mal!“ beginnt Geschichte dort, wo Menschen etwas versuchen, dessen Ausgang sie noch nicht kennen. Der Geschichtspodcast für Kinder erzählt von Entdeckungen, Erfindungen, Reisen und Entscheidungen aus früheren Zeiten. Ein Erzähler führt durch die Handlung, historische Figuren sprechen in ausgestalteten Hörspielszenen miteinander. Ben und Pia begleiten die Folge und erklären, welche Ereignisse überliefert sind und wo die Erzählung Szenen und Gespräche ergänzt. „War mal!“ gehört zu „Abenteuer Denken!“ von Nachklang FM und richtet sich an Kinder ab etwa sechs Jahren sowie an ältere Kinder und Erwachsene, die gern mithören. Jede Folge erzählt eine eigene Geschichte und erklärt die Umstände so, dass du auch ohne Vorwissen folgen kannst. Du erfährst, was die Menschen damals wussten, welche Schwierigkeiten sie hatten und was sie trotzdem unternommen haben. Die Stimmen entstehen mit KI-Sprachsynthese, Schnitt und Klang sind Handarbeit.
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Zusammenfassung der Episode

Auf der Ebene von Tapia, fast 3.000 Meter hoch in den Anden, späht Alexander von Humboldt durch ein Fernrohr und entdeckt schwarze Felsgrate im Schnee des Chimborazo. Es ist Juni 1802, sein Fuß ist entzündet, und sein Freund Aimé Bonpland fragt sich, was ein Botaniker im ewigen Schnee soll. Der junge Carlos Montúfar aus Quito dagegen will diesmal ganz hinauf. Im Gepäck liegt ein langer Holzkasten mit einem Barometer, einer Glasröhre voller Quecksilber. Je höher man steigt, desto tiefer sinkt es, und so begleitet die Frage „Wie tief steht das Quecksilber?“ den ganzen Aufstieg. Ben und Pia wollen wissen, wie man im dichten Nebel überhaupt merkt, wie hoch man gerade ist. Am Schneerand fängt Bonpland einen Schmetterling, den der Wind aus den warmen Tälern heraufgeweht hat. Auf dem Grat findet er eine gelbe Flechte, die aussieht wie eine winzige Landkarte. Irgendwann bleiben die einheimischen Männer zurück, nur ein Bauer aus San Juan trägt das Glasrohr weiter, weil er hier oben niemanden allein lässt. Der Grat…

Folgen

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Quecksilber im Nebel

Auf der Ebene von Tapia, fast 3.000 Meter hoch in den Anden, späht Alexander von Humboldt durch ein Fernrohr und entdeckt schwarze Felsgrate im Schnee des Chimborazo. Es ist Juni 1802, sein Fuß ist entzündet, und sein Freund Aimé Bonpland fragt sich, was ein Botaniker im ewigen Schnee soll. Der junge Carlos Montúfar aus Quito dagegen will diesmal ganz hinauf. Im Gepäck liegt ein langer Holzkasten mit einem Barometer, einer Glasröhre voller Quecksilber. Je höher man steigt, desto tiefer sinkt es, und so begleitet die Frage „Wie tief steht das Quecksilber?“ den ganzen Aufstieg. Ben und Pia wollen wissen, wie man im dichten Nebel überhaupt merkt, wie hoch man gerade ist. Am Schneerand fängt Bonpland einen Schmetterling, den der Wind aus den warmen Tälern heraufgeweht hat. Auf dem Grat findet er eine gelbe Flechte, die aussieht wie eine winzige Landkarte. Irgendwann bleiben die einheimischen Männer zurück, nur ein Bauer aus San Juan trägt das Glasrohr weiter, weil er hier oben niemanden allein lässt. Der Grat…

08 Okt. 2026