Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

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Jetzt mal der Reihe nach. Nach zehn Jahren Eine Stunde History sortieren wir uns neu und erzählen die europäische Geschichte in 100 Folgen vom Anfang bis Jetzt. Neue Folgen jeden Freitag.
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Zusammenfassung der Episode

Dieser Podcast beleuchtet das morgenländische Schisma von 1054 und die tiefgreifenden Ursachen der Trennung zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche. Es wird erläutert, dass die Spaltung das Resultat eines jahrhundertelangen Prozesses aus sprachlichen, kulturellen und machtpolitischen Konflikten war, der bereits mit der Teilung des Imperium Romano im Jahr 395 begann. Zudem werden die religiösen und politischen Spannungen unter Papst Leo IX. und Patriarch Michael I. Kerularios sowie die Rolle der Kirchenreformen thematisiert. Die Eskalation durch den vierten Kreuzzug und die Plünderung Konstantinopels besiegelte die endgültige Trennung, bevor ein Ausblick auf die Geschichte Englands unter Wilhelm dem Eroberer erfolgt.

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Highlights

Es war ein Prozess. der mehr als 600 Jahre vor dem morgenländischen Schisma möglicherweise begonnen hat, mit der Teilung nämlich des Imperium Romano im Jahr 395.

00:02:45 · Der Historiker erklärt, dass die Trennung der Kirchen auf eine sehr lange Vorgeschichte zurückgeht.

Eine päpstliche Bannbulle. Die Exkommunikation gegen den Patriarchen von Konstantinopel, Michael Kerularius.

00:06:46 · Dieser Moment beschreibt den dramatischen Höhepunkt des Konflikts in der Hagia Sophia.

Also es geht um die ganz große Kirchenreform des 11. Jahrhunderts, die unter dem Stichwort steht Libertas Ecclesiae. Freiheit der Kirche, ja.

00:21:52 · Der Historiker erklärt das Kernziel der Reformbewegungen dieser Epoche.

Ein Kreuzzug von Christen gegen Christen dann eigentlich? Nicht eigentlich, sondern wirklich ganz exakt.

00:38:24 · Die Historikerin beschreibt die Tragödie des vierten Kreuzzugs, bei dem Konstantinopel angegriffen wurde.

Darin wurden zum allerersten Mal in der Geschichte Grundstücks- und Eigentumsrechte des Königs festgehalten.

00:43:18 · Der Moderator erläutert die historische Bedeutung des Doomsday Book unter Wilhelm dem Eroberer.

Folgen

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1054 - Das Morgenländische Schisma spaltet die Kirche in Ost und West

Dieser Podcast beleuchtet das morgenländische Schisma von 1054 und die tiefgreifenden Ursachen der Trennung zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche. Es wird erläutert, dass die Spaltung das Resultat eines jahrhundertelangen Prozesses aus sprachlichen, kulturellen und machtpolitischen Konflikten war, der bereits mit der Teilung des Imperium Romano im Jahr 395 begann. Zudem werden die religiösen und politischen Spannungen unter Papst Leo IX. und Patriarch Michael I. Kerularios sowie die Rolle der Kirchenreformen thematisiert. Die Eskalation durch den vierten Kreuzzug und die Plünderung Konstantinopels besiegelte die endgültige Trennung, bevor ein Ausblick auf die Geschichte Englands unter Wilhelm dem Eroberer erfolgt.

30 Okt. 2026
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1000 - Bolesław I. wird erster König von Polen

Dieser Podcast beleuchtet die entscheidenden Ereignisse um das Jahr 1000, insbesondere den Akt von Gnesen zwischen Kaiser Otto III. und dem polnischen Fürsten Boleslaw I. Die Episode analysiert die Gründung des Erzbistums Gnesen sowie die politische und religiöse Konsolidierung Polens durch Strategien wie die Christianisierung unter Mieszko I. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Herrschaftskonzepte der Kaiser Otto III. und Heinrich II. gegenüber Polen untersucht, wobei der Fokus auf dem Konzept der 'Renovatio Imperii' liegt. Abschließend werden die machtpolitischen Konflikte im frühen Polen sowie die historischen Wurzeln des starken polnischen Katholizismus thematisiert.

23 Okt. 2026
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962 - Kaiser Otto I. und das Heilige Römische Reich

Dieser Podcast beleuchtet die historische Bedeutung von Otto dem Großen und den Aufstieg des Heiligen Römischen Reiches. Er erläutert die politische Rolle seiner Frau Adelheid von Burgund, die Machtstrategien der Ottonen sowie die Visionen von Otto III. im Hinblick auf ein römisches Imperium. Zudem wird die komplexe Struktur des Reiches als Netzwerk persönlicher Lehensbeziehungen analysiert, das sich deutlich von modernen Nationalstaaten unterscheidet. Die Episode thematisiert zudem die sprachliche Vielfalt und die Herausforderungen bei der historischen Einordnung dieser dezentralen Machtstruktur.

16 Okt. 2026
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Erlebe Eine Stunde History live - Der Nordische Krieg 1700-1721

Drei Könige, ein Imperium und der Kampf um die Vorherrschaft im Ostseeraum: Bei unserem Live-Podcast am 22. November im Volkstheater Rostock sprechen wir über den Großen Nordischen Krieg. Ihr könnt dabei sein! Der Eintritt ist frei. ********** Sei dabei! Hier gehts zur Anmeldung ********** Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram . ********** In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann, Matthias von Hellfeld ********** Kontakt E-Mail: history@deutschlandfunknova.de

14 Okt. 2026
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882 - Die Entstehung der Kiewer Rus

Dieser Podcast beleuchtet die Entstehung und historische Bedeutung der Kiewer Rus im 9. Jahrhundert sowie deren Rolle als Vorläufer osteuropäischer Staaten. Er erläutert die geografische Lage, die ethnische Vielfalt und den Einfluss der skandinavischen Waräger, während er gleichzeitig die politische Instrumentalisierung dieser Geschichte aufzeigt. Zudem wird diskutiert, wie Wladimir Putin historische Narrative nutzt, um imperialistische Ansprüche und den Krieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen. Die Episode beleuchtet dabei auch die Rolle von Ideologien und die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Geschichte in der russischen und ukrainischen Bevölkerung.

09 Okt. 2026