Zusammenfassung der Episode
Ein 14-jähriger Jugendlicher bestellte im Internet Zubehör für sein Mofa im Wert von fast 4'000 Franken auf Rechnung, was seine Eltern vor eine finanzielle Herausforderung stellte. Der Bericht beleuchtet die rechtliche Situation bei Online-Käufen durch Minderjährige und klärt mit einer Rechtsexpertin auf, dass Eltern nicht automatisch für die Schulden ihrer Kinder haften, sofern diese den Rahmen des Taschengeldes überschreiten. Gleichzeitig gibt die Episode Einblicke in die Arbeit von professionellen Schuldenberatungsstellen und die prekäre Lage von Menschen in der Schweiz, die durch Krankheit, Trennung oder Arbeitslosigkeit in eine Schuldenspirale geraten sind. Zudem wird vor dubiosen privaten Finanzsanierern gewarnt, die mit falschen Versprechen auf Kosten der Betroffenen agieren.
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Highlights
Solange es eben in diesem finanziellen Rahmen bleibt. Aber wenn es über das Sackgeld rausgeht, dann müssen die Eltern einverstanden sein, damit ein Vertrag, also der Kauf, zustande kommt.
00:05:05 · Die Rechtsexpertin erklärt die rechtliche Grenze für die Gültigkeit von Verträgen bei Minderjährigen.
Wenn nämlich die Eltern nicht zahlen, dann könnte unser Töffelbub tatsächlich betrieben werden.
00:06:05 · Es wird aufgezeigt, dass auch Minderjährige das Risiko von Betreibungsverfahren tragen.
Und da sieht man, dass die durchschnittliche Verschuldung pro Person um die 60'000 Franken ist.
00:09:27 · Ein statistischer Wert zur Höhe der durchschnittlichen Schuldenlast bei Betroffenen.
Über solche Dubiosi-Firmen berichten wir hier im Espresso immer wieder und sagen Finger weg.
00:11:39 · Eine deutliche Warnung vor unseriösen privaten Finanzsanierern.
Eine seriöse Schuldenberatung. Die würde nie Geld von dir verlangen und sie verspricht auch nie, sie würde dir die Schulden übernehmen oder abkaufen.
00:11:50 · Die Unterscheidung zwischen professioneller Hilfe und betrügerischen Angeboten.
Ein 14-jähriger Jugendlicher bestellte im Internet Zubehör für sein Mofa im Wert von fast 4'000 Franken auf Rechnung, was seine Eltern vor eine finanzielle Herausforderung stellte. Der Bericht beleuchtet die rechtliche Situation bei Online-Käufen durch Minderjährige und klärt mit einer Rechtsexpertin auf, dass Eltern nicht automatisch für die Schulden ihrer Kinder haften, sofern diese den Rahmen des Taschengeldes überschreiten. Gleichzeitig gibt die Episode Einblicke in die Arbeit von professionellen Schuldenberatungsstellen und die prekäre Lage von Menschen in der Schweiz, die durch Krankheit, Trennung oder Arbeitslosigkeit in eine Schuldenspirale geraten sind. Zudem wird vor dubiosen privaten Finanzsanierern gewarnt, die mit falschen Versprechen auf Kosten der Betroffenen agieren.
Folgen
Töfflibueb bestellt im Internet – haften nun die Eltern?
GehörtEin 14-jähriger Jugendlicher bestellte im Internet Zubehör für sein Mofa im Wert von fast 4'000 Franken auf Rechnung, was seine Eltern vor eine finanzielle Herausforderung stellte. Der Bericht beleuchtet die rechtliche Situation bei Online-Käufen durch Minderjährige und klärt mit einer Rechtsexpertin auf, dass Eltern nicht automatisch für die Schulden ihrer Kinder haften, sofern diese den Rahmen des Taschengeldes überschreiten. Gleichzeitig gibt die Episode Einblicke in die Arbeit von professionellen Schuldenberatungsstellen und die prekäre Lage von Menschen in der Schweiz, die durch Krankheit, Trennung oder Arbeitslosigkeit in eine Schuldenspirale geraten sind. Zudem wird vor dubiosen privaten Finanzsanierern gewarnt, die mit falschen Versprechen auf Kosten der Betroffenen agieren.
Kino mit Wumms: Nur noch mit Gehörschutz ins Kino?
GehörtIn dieser Folge von SRF 1 Espresso werden zwei wichtige Themen behandelt. Zuerst geht es um die Lautstärke in Kinos, insbesondere im Hinblick auf den Film «The Odyssey», der viele Zuschauer an ihre Grenzen bringt. Es wird erläutert, welche gesetzlichen Grenzwerte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für den mittleren Schallpegel und Spitzenpegel festlegt und wie sich Kinobetreiber gegenüber diesen Vorschriften verhalten. Das zweite Thema befasst sich mit dem Arztgeheimnis und der Patientenverfügung. Anhand eines Falls, in dem Angehörige keinen Einblick in die Krankengeschichte eines Verstorbenen erhielten, wird erklärt, warum eine explizite schriftliche Entbindung vom Berufsgeheimnis in der Patientenverfügung notwendig ist, um den Zugriff auf medizinische Akten nach dem Tod zu ermöglichen.
Wegen Blendgefahr: Kein Licht am Ende des Tunnels
GehörtIn dieser Episode von SRF 1 Espresso behandelt das Team zwei unterschiedliche Alltagsthemen. Zuerst wird ein Fall von Booking.com thematisiert, bei dem eine Kundin aufgrund einer Doppelbuchung vor verschlossenen Türen stand und mit den Schwierigkeiten des Kundendienstes sowie der Beweisführung via Chat zu kämpfen hatte. Das Team gibt Tipps zur richtigen Vorgehensweise bei Problemen mit Buchungsplattformen und verweist auf eine Online-Anleitung. Im zweiten Teil klärt die Sendung die Frage eines Hörers, warum viele Tunnel kurz vor dem Ausgang eine Kurve machen. Experten des ASTRA erklären, dass diese bauliche Massnahme dazu dient, Blendeffekte durch das helle Tageslicht zu minimieren.
«Hallo, ich bin Lio»: Ein Roboter entlastet die Pflege
GehörtIn dieser Episode des Konsumenten-Magazins Espresso Heute wird der Einsatz des Pflegeroboters Lio in der Reha-Klinik Zihlschlacht im Kanton Thurgau untersucht. Der Assistenzroboter des Herstellers F&P Robotics unterstützt das Pflegepersonal bei logistischen Aufgaben wie dem Transport von Laborproben oder Zeitungen und diente während der Corona-Pandemie sogar der Desinfektion von Türgriffen. Die Reportage beleuchtet die Funktionen des Roboters, die Reaktionen von Patienten und Personal sowie die ethische Debatte darüber, ob Roboter in Zukunft menschliche Pflege ersetzen könnten. Neben den praktischen Vorteilen wie der Entlastung des Personums werden auch Herausforderungen wie Datenschutz und Sicherheitsaspekte thematisiert. Der Beitrag gibt einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Robotik im Gesundheitswesen und die Grenzen der Automatisierung bei der Empathie und dem zwischenmenschlichen Kontakt.
«Darf meine Chefin meine Mails weiterleiten?»
GehörtIn dieser Episode des SRF-Podcasts werden zwei Hauptthemen behandelt: Die fortschrittliche digitale Diebstahlsicherung für E-Bikes und die rechtlichen Aspekte des Weiterleitens von E-Mails am Arbeitsplatz. Zuerst wird ein neues System des Herstellers Bosch vorgestellt, das durch akustische Alarme, App-basierte Sperrung von Motor und Akku sowie präzises Tracking den Diebstahl erschweren und die Rückführung gestohlener Fahrräder erleichtern soll. Anschliessend klärt die Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner die Frage, ob Vorgesetzte oder Kollegen E-Mails ohne Erlaubnis weiterleiten dürfen. Sie erläutert die Grenzen zwischen unkritischen Informationen und schützenswerten persönlichen Daten wie Gesundheitsinformationen und betont die Wichtigkeit der Vorsicht beim Versenden von geschäftlichen Nachrichten.