Zusammenfassung der Episode
Nach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle treibt eine Giftwelle durch Europa. Der Rhein wird zum Symbol einer Umweltkatastrophe. Doch der Fluss erholt sich überraschend schnell. Wie ist das gelungen? Und was hat die Schweiz aus Schweizerhalle gelernt? Der Brand in der Schweizerhalle ist gelöscht. Doch für den Rhein beginnt die eigentliche Katastrophe erst danach: Mit Chemikalien belastetes Löschwasser gelangt in den Fluss, eine Giftwelle bewegt sich durch Europa, Fischbestände brechen zusammen und das Vertrauen in Chemieindustrie und Behörden wird nachhaltig erschüttert. In der dritten Folge des SRF-Podcasts «Geschichte» geht es um die ökologischen Folgen der Chemiekatastrophe. Die Ökologin Patricia Holm erzählt, wie sie als junge Forscherin unmittelbar nach dem Brand an den Rhein reist, tote und sterbende Fische untersucht und dokumentiert, welche Schäden Pestizide und andere Schadstoffe im Ökosystem anrichten. Die Folge zeigt, weshalb gerade die Aale fast vollständig verschwanden, wie sich der Rhein…
Nach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle treibt eine Giftwelle durch Europa. Der Rhein wird zum Symbol einer Umweltkatastrophe. Doch der Fluss erholt sich überraschend schnell. Wie ist das gelungen? Und was hat die Schweiz aus Schweizerhalle gelernt? Der Brand in der Schweizerhalle ist gelöscht. Doch für den Rhein beginnt die eigentliche Katastrophe erst danach: Mit Chemikalien belastetes Löschwasser gelangt in den Fluss, eine Giftwelle bewegt sich durch Europa, Fischbestände brechen zusammen und das Vertrauen in Chemieindustrie und Behörden wird nachhaltig erschüttert. In der dritten Folge des SRF-Podcasts «Geschichte» geht es um die ökologischen Folgen der Chemiekatastrophe. Die Ökologin Patricia Holm erzählt, wie sie als junge Forscherin unmittelbar nach dem Brand an den Rhein reist, tote und sterbende Fische untersucht und dokumentiert, welche Schäden Pestizide und andere Schadstoffe im Ökosystem anrichten. Die Folge zeigt, weshalb gerade die Aale fast vollständig verschwanden, wie sich der Rhein…
Folgen
Schweizerhalle 1986: Der rote Rhein und tausende tote Fische
GehörtNach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle treibt eine Giftwelle durch Europa. Der Rhein wird zum Symbol einer Umweltkatastrophe. Doch der Fluss erholt sich überraschend schnell. Wie ist das gelungen? Und was hat die Schweiz aus Schweizerhalle gelernt? Der Brand in der Schweizerhalle ist gelöscht. Doch für den Rhein beginnt die eigentliche Katastrophe erst danach: Mit Chemikalien belastetes Löschwasser gelangt in den Fluss, eine Giftwelle bewegt sich durch Europa, Fischbestände brechen zusammen und das Vertrauen in Chemieindustrie und Behörden wird nachhaltig erschüttert. In der dritten Folge des SRF-Podcasts «Geschichte» geht es um die ökologischen Folgen der Chemiekatastrophe. Die Ökologin Patricia Holm erzählt, wie sie als junge Forscherin unmittelbar nach dem Brand an den Rhein reist, tote und sterbende Fische untersucht und dokumentiert, welche Schäden Pestizide und andere Schadstoffe im Ökosystem anrichten. Die Folge zeigt, weshalb gerade die Aale fast vollständig verschwanden, wie sich der Rhein…
Schweizerhalle 1986: Die Wut nach der Brandnacht
GehörtNach der Brandkatastrophe von Schweizerhalle ist das Feuer gelöscht, doch die Krise beginnt erst: Wut, Misstrauen und Protest erfassen Basel. Warum vertrauen viele den Behörden und der Chemieindustrie nicht mehr? Und bleibt die politische Wirkung dennoch begrenzt? Der Brand von Schweizerhalle verändert das Sicherheitsgefühl einer ganzen Region. In Basel wachsen Zweifel an den Informationen von Behörden und Chemieindustrie, während Demonstrationen, hitzige Podiumsdiskussionen und Proteste die Stadt prägen. Historiker Jakob Tanner ordnet ein, weshalb die Katastrophe das Vertrauen vieler Menschen erschütterte und wie sie in das Krisenjahr 1986 mit Tschernobyl und anderen Grossereignissen passt. Warum wurden die Schulen geöffnet, obwohl viele Menschen die Gefahr nicht einschätzen konnten? Der Podcast rekonstruiert die umstrittenen Entscheidungen der Behörden in den Stunden nach dem Brand. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht via geschichte@srf.ch – und…
Schweizerhalle 1986: Die Nacht der Chemie-Katastrophe
Gehört1986 erschüttert die Brandkatastrophe von Schweizerhalle die Region Basel: Sirenen, möglicherweise giftiger Rauch, ein verseuchter Rhein und chaotische Informationen. Lokaljournalistin Cathy Flaviano berichtet als eine der Ersten live von der Katastrophe. Die Rekonstruktion der dramatischen Nacht. Als in der Nacht auf den 1. November 1986 in Schweizerhalle das Feuer ausbricht, weiss niemand, wie gross die Gefahr wirklich ist. Zwischen widersprüchlichen Behördeninformationen, hektischer Berichterstattung und wachsender Verunsicherung versucht die Region Basel zu verstehen, was geschieht. Die damals 19-jährige Cathy Flaviano ist Zeitzeugin und rekonstruiert für «Geschichte» ihre Erinnerungen einer Nacht, welche sich ins kollektive Gedächtnis von Basel eingebrannt hat. Fast 40 Jahre später führt die Recherche zurück an den Ort der Katastrophe. Gemeinsam mit Cathy Flaviano besucht Host Silvan Zemp das Industriegebiet von Schweizerhalle und rekonstruiert Minute für Minute, wie aus ersten Meldungen über einen…
Weltwirtschaftskrise: Warum's nie mehr so schlimm kam
GehörtDie Börsenkurse sind in den letzten 100 Jahren im wieder abgestürzt - von der Dotcom- über die Subprime- und die Finanz- bis zur Corona-Krise. Kein Crash aber hatte so gravierende Folgen wie derjenige von 1929, der zur grossen Weltwirtschaftskrise führte. Der Dow Jones braucht lange, bis er sich von seinem grossen Sturz im Jahr 1929 erholt - erst 25 Jahre später ist er wieder auf dem gleichen Niveau liegt wie damals. Danach aber kennt er nur eine Richtung - nach oben. Zwar stürzt er zwischendurch prozentual stärker ab als 1929 - zum Beispiel am "Schwarzen Montag" von 1987. Die Kurse an den Börsen erholen sich aber jeweils deutlich schneller wieder, die Weltwirtschaft wird weniger lang in Mitleidenschaft gezogen als in den 1930er Jahren und relativ bald knackt der Dow Jones weitere Rekordmarken. Auch aktuell scheint sich eine Blase rund um KI-Unternehmen aufzubauen. Doch niemand rechnet damit, dass die Folgen nach einem möglichen Platzen dieser Blase ähnlich gravierend sein würden, wie 1929. Welche Rolle…
Weltwirtschaftskrise: die Schweiz trifft’s später, aber härter
GehörtIm Oktober 1929 kommt's an der Wall Street in New York zum grossen Crash. Bald folgt eine wirtschaftliche Krise, die grosse Depression, die weltweit spürbar ist – auch in der Schweiz, verspätet zwar aber härter als andere Länder. Anfangs kann die durch die starke Nachfrage nach Wohnungen gut ausgelastete Bauwirtschaft die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Schweiz abdämpfen. Zwei Jahre nach dem Crash in New York, stehen dann aber auch in Bern, die Zeichen auf Krise. Vor allem die Schweizer Exportindustrie aber auch der Finanzplatz leiden, die Arbeitslosigkeit steigt und Armut macht sich breit. Zwar ist in der Schweiz nie ein so grosser Teil der Bevölkerung ohne Stelle, wie in anderen Ländern, aber die Arbeitslosigkeit hält sich hartnäckig. Während Länder wie die USA die Nachfrage ankurbeln und die Krise vergleichsweise schnell überwinden, reagiert die politische Schweiz zuerst mit rigiden Sparmassnahmen und sie wertet den Franken lange nicht ab. Erst allmählich setzt auch hierzulande der Staat auf…