Das Wissen | SWR

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Episode diskutiert Gabor Pahl mit dem Meeresbiogeochemiker Kai Schulz über Geoengineering-Methoden, insbesondere die Ozeanalkalinisierung zur CO2-Entnahme. Dabei werden die chemischen Prozesse der Mineralzugabe sowie die potenziellen biologischen Risiken für marine Nahrungsketten und das Phytoplankton thematisiert. Zudem beleuchtet der Gesprächspartner die wissenschaftlichen Herausforderungen und den Vergleich zu biologischen Verfahren wie der Eisendüngung. Er betont die Notwendigkeit einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage sowie eines gesellschaftlichen Diskurses über die Akzeptanz von Geoengineering-Techniken.

Kapitel

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Highlights

die CO2-Emissionen nehmen nicht ab und es ist dann daher unwahrscheinlich, dass auch das 2-Grad-Ziel zu erreichen ist mit Reduktionen der Emissionen alleine.

00:02:07 · Der Gast erklärt, warum reine Emissionsminderungen nicht mehr ausreichen, um die Klimaziele zu halten.

Die Idee ist, einen natürlichen Prozess, der an Land stattfindet, das ist die sogenannte Gesteinsverwitterung, zu beschleunigen.

00:04:15 · Der Kern des technischen Verfahrens zur CO2-Bindung im Meer wird beschrieben.

Und damit kann es dann durchaus passieren, dass sich das sozusagen Räube-Beute-Verhältnis zwischen Algen und Zooplankton ändert.

00:10:53 · Ein potenzielles ökologisches Risiko durch die Veränderung des pH-Werts im Ozean wird erläutert.

Bevor sowas geschieht, brauchen wir erstens die wissenschaftliche Grundlage und dann brauchen wir als Gesellschaft einen Diskurs, welche Risiken wir als akzeptabel ansehen im Vergleich zum Nichtstun und einem fortschreitenden Klimawandel.

00:23:59 · Der Biologe betont die gesellschaftliche Verantwortung bei der Entscheidung über den Einsatz von Geoengineering.

Nun sind wir aber in der Lage, dass wir es unbedingt, so eine Technik brauchen wir.

00:25:36 · Der Forscher argumentiert, dass aufgrund der Klimakrise die Notwendigkeit solcher Technologien trotz möglicher Risiken zunimmt.

Folgen

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Geoengineering im Meer – Mit Mineralien gegen den Klimawandel?

In dieser Episode diskutiert Gabor Pahl mit dem Meeresbiogeochemiker Kai Schulz über Geoengineering-Methoden, insbesondere die Ozeanalkalinisierung zur CO2-Entnahme. Dabei werden die chemischen Prozesse der Mineralzugabe sowie die potenziellen biologischen Risiken für marine Nahrungsketten und das Phytoplankton thematisiert. Zudem beleuchtet der Gesprächspartner die wissenschaftlichen Herausforderungen und den Vergleich zu biologischen Verfahren wie der Eisendüngung. Er betont die Notwendigkeit einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage sowie eines gesellschaftlichen Diskurses über die Akzeptanz von Geoengineering-Techniken.

Sun, 2 Aug 2026 08:30:00 +0200
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31 Jul. 2026
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30 Jul. 2026
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29 Jul. 2026
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26 Jul. 2026